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pdf-ocr-hotfolder/CHANGELOG.md
T
techadmin 3e24aa2ecd feat: Wiederaufnahme aus working/, --check-config, feldtauglicher Updater (v0.6.0)
Datenverlust behoben:
- Nach hartem Stopp blieb das Original in working/ liegen und wurde nie
  wieder angefasst (_scan_existing sah nur incoming/). Es wird jetzt beim
  Start an Ort und Stelle wieder aufgegriffen, mit Kollisionsschutz gegen
  gleichnamige neue Scans; angefangene __ocr_-Fragmente werden geloescht.
- TimeoutStopSec 30 -> 300, damit laufendes OCR zu Ende laufen darf.

Config-Drift sichtbar gemacht:
- Neues --check-config (Exit 0 sauber / 1 Warnungen / 2 Fehler), das
  update.sh vor dem Neustart ueber alle Instanz-Configs laufen laesst.
- Warnungen fuer [ocr].timeout >= 900 (seit 0.4.0 pro SEITE) und gesetztes
  pdfa_level, beim Dienststart wie im Check.
- Unbekannte Config-Keys werden nicht mehr still verworfen, sondern genannt.

Updater feldtauglich:
- venv-Health-Check erkennt toten Symlink UND Versions-Drift gegen das
  System-Python; --rebuild-venv als ausdruecklicher Weg nach einem Debian-
  Major-Upgrade. Neubau ist ganz-oder-gar-nicht mit Rollback.
- apt-Pakete werden auch beim Update synchronisiert (Quelle: install.sh).
- Instanz-Erfassung inkl. activating/failed, Verifikation prueft is-failed
  und NRestarts statt sleep 1 + is-active.
- Backup enthaelt Configs, Unit, Drop-ins und pip-freeze.txt, liegt auf
  0600 und rotiert auf 5; schlaegt es fehl, bricht das Update vorher ab.
- ERR-Trap faehrt die vorher laufenden Instanzen wieder hoch.
- lxc-compat.conf wird beim Update nachgezogen.
- requirements.txt gepinnt (ocrmypdf 16.13.0, geprueft fuer Python 3.11+3.13).

Doku in Installation / Update / OS-Upgrade aufgeteilt (docs/).
135 Tests gruen.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 (1M context) <noreply@anthropic.com>
2026-09-22 22:04:04 +02:00

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# Changelog
## [0.6.0] - 2026-09-22
### Added
- **Wiederaufnahme aus `working/` beim Start.** `process_pdf()` verschiebt das
Original vor dem OCR nach `working/`. Wurde der Dienst dort hart abgeschossen
(SIGKILL nach `TimeoutStopSec`), blieb die Datei liegen und wurde **nie wieder
angefasst** — stiller Datenverlust. `_scan_working()` greift sie jetzt beim
Start auf (vor `incoming/`), das OCR laeuft fuer sie neu. Liegt in `incoming/`
eine gleichnamige, andere Datei, bekommt die wiederaufgenommene einen
Zeitstempel angehaengt, damit sich beide nicht ueberschreiben. Liegt in
`working/` bereits eine andere Datei desselben Namens, bricht `process_pdf()`
fuer die neue ab und laesst sie in `incoming/` liegen, statt den laufenden
Vorgang stillschweigend zu ueberschreiben.
- **Unvollstaendige OCR-Fragmente werden geloescht.** Die Zwischendatei, in die
ocrmypdf schreibt, traegt jetzt das Praefix `__ocr_` (`OCR_TEMP_PREFIX`).
Bleibt so eine Datei nach einem harten Stopp in `working/` liegen, ist sie als
Eingabe unbrauchbar und als Ergebnis wertlos — sie wird beim Start mit einer
Warnung entfernt, damit sie niemand fuer ein fertiges PDF haelt.
- **`--check-config`**: prueft eine Instanz-Config, ohne irgendetwas zu
verarbeiten (hat Vorrang vor `--once`). Zeigt die vier Pfade inkl. Hinweis auf
noch fehlende Verzeichnisse, Sprachen, Seiten-Timeout und PDF/A-Level, faehrt
Preflight und `[output]`-Validierung und gibt alle Warnungen aus.
Exit **0** = sauber, **1** = nur Warnungen, **2** = Fehler (Dienst wuerde nicht
starten).
- **Legacy-Warnungen fuer `[ocr].timeout` und `[ocr].pdfa_level`.** Ein
`timeout >= 900` stammt fast sicher aus einer Config vor 0.4.0, wo der Wert ein
wirkungsloses Gesamt-Timeout mit Default 1800 war — seither sind es Sekunden
**pro Seite** (Richtwert 300). Ein gesetztes `pdfa_level` weist auf den
Ghostscript-Bug hin. Die Texte stehen nur in `config.py`
(`legacy_warnings()`), weil sie sowohl beim Dienststart ins Log gehen als auch
von `--check-config` ausgegeben werden.
- **Unbekannte Config-Keys werden gemeldet** statt still verworfen.
`_collect_unknown_keys()` sammelt Tippfehler (`[ocr].langauges`), Optionen aus
aelteren Versionen, unbekannte Sektionen und unbekannte Upload-/Notify-Targets
in `Config.unknown_keys`; die Meldung nennt den vollen Pfad. Warnung, kein
Fehler — der Dienst startet, der Eintrag tut nur nichts.
- **`TimeoutStopSec=300` in der Template-Unit**: ein laufendes OCR darf beim
Stoppen zu Ende laufen. Ein `systemctl stop` kann dadurch pro Instanz bis zu
5 Minuten dauern — das ist gewollt, ein SIGKILL wuerde den Durchlauf kosten.
- **Feste Pins in `requirements.txt`** (`ocrmypdf==16.13.0`, `watchdog==6.0.0`,
`requests==2.33.1`, `paramiko==4.0.0`). Ohne Pins zieht ein
`pip install --upgrade` beim Update ungefragt einen Major-Sprung ein; ocrmypdf
16 -> 17 wuerde alle Instanzen auf einmal reissen. Geprueft gegen Python 3.11
(Debian 12) und 3.13 (Debian 13), Wheels fuer beide vorhanden.
- 40 neue Tests (Wiederaufnahme aus `working/`, `--check-config`,
Config-Warnungen). Suite jetzt **135 Tests**.
### Changed
- **Die Betriebsdoku ist in drei Dokumente aufgeteilt.** Der README ist wieder
der Einstieg (Kurzbeschreibung, Features, Schnellstart, Verzeichnis-Layout,
Config-Ueberblick) und verlinkt:
- `docs/INSTALLATION.md` — Erstinstallation, Basis-Install vs. Instanz-Anlage,
die Abfragen pro Instanz, Multi-Instanz-Betrieb, LXC (Error 226/NAMESPACE),
Ghostscript auf Debian 12, Instanz manuell loeschen und die vollstaendige
**Konfigurationsreferenz**.
- `docs/UPDATE.md` — Ablauf von `update.sh`, was es nicht anfasst,
Backup-Inhalt/-Rechte/-Rotation, Rollback und dessen Grenzen,
`--check-config` mit den Exit-Codes und Config-Drift.
- `docs/OS-UPGRADE.md` — Debian-Major-Upgrade als eigener Ablauf.
`AI_AGENT_BRIEFING.md` bleibt der Agent-Kontext (Aufbau und Begruendungen) und
verweist fuer Ablaeufe auf die drei Dokumente, statt sie zu wiederholen.
Nichts wird doppelt gepflegt.
- **`update.sh` komplett ueberarbeitet** (`--help`, `--rebuild-venv`,
`set -Eeuo pipefail`):
- **venv-Health-Check und Neubau.** Geprueft werden Existenz, Lauffaehigkeit
des Interpreters, `major.minor` gegen das System-Python und `pyvenv.cfg`.
Passt etwas nicht — typisch nach einem Debian-Major-Upgrade, systemd meldet
dann `203/EXEC` —, wird die venv neu gebaut, auch ohne `--rebuild-venv`. Der
Neubau ist ganz oder gar nicht: alte venv weg sichern, neu bauen,
Requirements installieren, **erst bei Erfolg** die alte loeschen; scheitert
etwas, wird zurueckgerollt und hart abgebrochen. Scheitert pip an einem Pin,
nennt das Skript das gescheiterte Paket und den naechsten Schritt
("requirements.txt anheben").
- **apt-Sync auch beim Update.** Die Paketliste wird aus `install.sh`
extrahiert (einzige Quelle, Marken `BEGIN/END apt-packages`) und
installiert; nachinstallierte Tesseract-Sprachpakete bleiben unangetastet
(kein purge, kein autoremove). Fehlschlaege warnen nur.
- **Haertere Verifikation.** Nach dem Start prueft `verify_unit()` nicht nur
`is-active`, sondern auch `is-failed` und den Restart-Zaehler — ein
Crash-Loop galt bei `Type=simple` bisher als Erfolg. Die Zusammenfassung
stellt Soll gegen Ist und meldet eine **Regression** namentlich.
- **Vollstaendiges Backup.** Gesichert werden Code, alle Instanz-Configs, die
Template-Unit, alle Drop-ins und ein `pip-freeze.txt` der alten venv — ohne
venv und ohne Datenverzeichnisse. Weil die Configs Klartext-Passwoerter
enthalten, wird das Archiv mit `umask 077` erzeugt und auf `0600 root:root`
gesetzt, das Verzeichnis auf `700`. Rotation: die letzten 5 Archive bleiben.
- **ERR-Trap.** Bricht das Update ab (Fehler, Strg-C, `kill`), sagt das Skript,
ob auf der Platte schon getauscht wurde, startet die vorher laufenden
Instanzen wieder und nennt Backup-Datei und Rollback-Befehl.
- **Instanz-Erfassung** deckt jetzt auch `activating` und `failed` ab (ueber
`list-units --all`, `list-unit-files` und die vorhandenen Configs). Vorher
kaputte Instanzen werden mitgestartet, gelten aber erst als Erfolg, wenn sie
danach wirklich laufen; bewusst gestoppte bleiben gestoppt.
- **Config-Pruefung vor dem Start**: `--check-config` je Instanz, Exit 2 zaehlt
als Fehler (Update-Exit 1), Exit 1 wird als Warnung samt Nachstell-Befehl
ausgegeben. Kennt der installierte Code das Flag noch nicht, wird die
Pruefung uebersprungen und das Update laeuft weiter.
- **`install.sh` repariert eine kaputte venv.** Bisher reichte das blosse
Vorhandensein von `venv/`, um den Basis-Install zu ueberspringen — nach einem
Distributions-Upgrade hat der Installer damit gar nichts repariert. Jetzt wird
die venv gegen das System-Python geprueft und bei Drift nach
`venv.old-<timestamp>` gesichert und neu gebaut.
- Die apt-Paketliste steht als **einzige Quelle** in `install.sh` in der Funktion
`pdf_ocr_apt_packages()` zwischen den Marken `# --- BEGIN apt-packages` /
`# --- END apt-packages`. `update.sh` schneidet den Block heraus und wertet ihn
aus — Marken und Funktionsname duerfen sich nicht ohne Anpassung aendern.
### Fixed
- **Dateien in `working/` gingen nach einem harten Stopp still verloren.** Siehe
Wiederaufnahme oben — der Fall trat bei jedem SIGKILL waehrend eines OCR-Laufs
auf, also auch bei einem Update ohne `TimeoutStopSec`.
- **Tippfehler in Config-Keys fielen nicht auf.** `load_config()` filterte
stumm gegen die Dataclass-Annotationen; `[ocr].langauges` lief damit
wirkungslos mit. Jetzt gibt es eine Warnung mit vollem Key-Pfad.
## [0.5.0] - 2026-09-22
### Added
- Der Installer weist einen Archiv-Pfad ab, der auf `incoming/`, `outgoing/`,
`working/` oder `error/` der Instanz zeigt — im Eingang wuerde das Original
sonst endlos neu aufgegriffen.
- **`install.sh` fragt beim Anlegen einer Instanz die OCR-Sprachen ab**
(`Tesseract-Sprachen [deu+eng]:`). Die Wahl gilt bewusst **pro Instanz** —
ein Hotfolder `buchhaltung` kann mit `deu` laufen, ein Hotfolder `export` mit
`deu+eng+fra`. Der Installer weist vorher darauf hin, dass jede zusaetzliche
Sprache Laufzeit **und** Erkennungsqualitaet kostet, die Liste also eng
gehalten werden sollte. Das Eingabeformat wird geprueft (Sprachcodes mit `+`
verbunden, `chi_sim` & Co. erlaubt); bei Unsinn wird erneut gefragt statt
abzubrechen.
- **Sprachpakete werden nachinstalliert.** Jeder eingegebene Code wird gegen
`tesseract --list-langs` geprueft. Fehlt eine Sprachdatei, bietet der
Installer das passende apt-Paket an (`tesseract-ocr-<code>`, Unterstrich wird
zum Bindestrich: `chi_sim` → `tesseract-ocr-chi-sim`). Lehnt der User ab oder
laesst sich das Paket nicht installieren, warnt der Installer, dass OCR mit
dieser Sprache **bei jeder Datei** scheitern wuerde, und fragt die Sprachen
erneut ab — so kann die Sprache einfach wieder rausgeworfen werden. Ist
`tesseract` nicht aufrufbar, wird die Pruefung uebersprungen und die Eingabe
unveraendert uebernommen.
- **Abfrage `Original nach erfolgreichem OCR archivieren? [j/N]:`** — Default
nein, also weiterhin `original_on_success = "delete"`. Bei ja wird der
Archiv-Pfad abgefragt (Vorschlag `<basis>/archive`), angelegt und auf den
Service-User gechownt; ein Archiv ausserhalb des Instanz-Basis-Pfads bekommt
ein eigenes `chown -R`.
### Changed
- Die Instanz-Config wird weiterhin per `sed` aus `config.example.toml`
erzeugt, substituiert jetzt aber zusaetzlich `[ocr].languages`,
`[output].original_on_success` und `[output].archive_dir` — bisher waren das
die Beispiel-Defaults, `archive_dir` musste von Hand nachgetragen werden.
Die Ausdruecke sind am Zeilenanfang verankert (`^key[[:space:]]*=`), damit die
deutschen Kommentarzeilen ueber den Keys unangetastet bleiben, und
Pfad-Variablen laufen durch `sed_escape_repl()` (maskiert `\`, `&`, `|`) —
Pfade mit Sonderzeichen landen damit korrekt in der Config.
- Nach dem sed-Lauf liest der Installer die drei Keys aus der erzeugten Config
zurueck und vergleicht sie mit der Eingabe. Erst wenn das passt, nennt die
Abschluss-Zusammenfassung zusaetzlich die gewaehlten **Sprachen** und (bei
Archivierung) das **Archiv-Verzeichnis**; sonst gibt es eine Warnung.
## [0.4.1] - 2026-09-22
### Fixed
- **veraPDF-FAIL hat das Original immer gelöscht.** Schlug die PDF/A-Validierung
fehl, wanderte das OCR-Ergebnis nach `error/` und das Original wurde per
`unlink()` entfernt — unabhängig von `[output].original_on_success`. Wer
`archive` konfiguriert hatte, verlor die Datei also ausgerechnet im
Fehlerfall. Der FAIL-Pfad nutzt jetzt dieselbe `_dispose_original()`-Logik
wie der Erfolgsfall: `archive` legt das Original samt
Timestamp-Kollisionsschutz im `archive_dir` ab, `delete` verhält sich wie
bisher. Die Log-Meldung nennt jetzt beides — wohin das OCR-Ergebnis ging und
was mit dem Original passiert ist.
### Removed
- Das nie benutzte Logverzeichnis `/var/log/pdf-ocr-hotfolder/` wird nicht mehr
vom Installer angelegt und ist aus README und Briefing entfernt. Es hat nie
ein Logfile enthalten: `_setup_logging()` nutzt `logging.basicConfig()` ohne
FileHandler, der Dienst loggt nach stdout → journald. **journald ist damit die
einzige Log-Quelle** (`journalctl -u pdf-ocr-hotfolder@<instanz> -f`).
Weder Installer noch Updater fassen das Verzeichnis an: ein vorhandenes,
leeres `/var/log/pdf-ocr-hotfolder/` kann auf bestehenden Installationen
gefahrlos von Hand entfernt werden (`sudo rmdir /var/log/pdf-ocr-hotfolder`).
### Added
- 3 neue Tests für den veraPDF-FAIL-Pfad (`delete`, `archive`,
Archiv-Namenskollision); veraPDF wird dabei gemockt. Suite jetzt 95 Tests.
## [0.4.0] - 2026-09-22
### Added
- `[ocr].timeout` ist jetzt wirksam: der Wert wird als `tesseract_timeout`
(Sekunden pro Seite) an ocrmypdf durchgereicht. Bisher war der Key zwar
dokumentiert, wurde aber nirgends gelesen.
- `check_output_config()` validiert zusätzlich `[output].name_mode`. Ein Tippfehler
führt jetzt beim Start zum Abbruch mit Exit-Code 2, statt erst pro Datei
zuzuschlagen — und zwar bisher **nach** dem Verschieben nach `working/`,
wo die Datei dann liegen blieb.
- Neue Exception `ConfigError` in `pdf_ocr_hotfolder.config` — fehlende
`[paths]`-Sektion oder ein fehlender Pfad-Eintrag liefern eine deutsche
Fehlermeldung mit Datei- und Key-Nennung statt eines nackten `KeyError`-Tracebacks.
Die CLI bricht damit sauber mit Exit-Code 2 ab.
- `pytest.ini` mit `testpaths = tests`, damit `pytest` aus dem Repo-Root läuft.
- 35 neue Tests: Fehlerzählung (Exception, Upload, Stabilitäts-Timeout),
Config-Fehlermeldungen, `tesseract_timeout`-Durchreichung (ocrmypdf gemockt)
und `upload_folder()`.
### Changed
- **`[ocr].timeout` hat eine neue Bedeutung — für bestehende Installationen relevant!**
Der Wert ist kein (nie implementiertes) Gesamt-Timeout pro PDF mehr, sondern
das Limit **pro Seite** für Tesseract. Der Default sinkt entsprechend von
`1800` auf `300`. Wer den alten Wert `1800` in seiner `config.toml` stehen hat,
gibt Tesseract damit 30 Minuten **je Seite** — bitte auf einen Seiten-Wert
anpassen (Richtwert 300).
`0` bedeutet "kein eigenes Limit": der Wert wird dann gar nicht erst
durchgereicht, weil ocrmypdf `tesseract_timeout=0` als "OCR komplett
überspringen" interpretiert.
- `_dispatch_uploads()` liefert jetzt die Namen der fehlgeschlagenen Upload-Ziele
zurück; die doppelte `enabled`-Prüfung (Service + Uploader) ist entfallen —
die Uploader prüfen das selbst.
- `upload_folder()` kopiert mit `shutil.copyfile()` statt
`read_bytes()`/`write_bytes()` — große PDFs landen nicht mehr komplett im
Speicher. Die Selbst-Ziel-Erkennung bleibt unverändert.
### Fixed
- `OcrConfig.pdfa_level` hatte im Code noch den Default `"2"`, obwohl
`config.example.toml` seit 0.2.2 bewusst `""` setzt (Ghostscript-Bug, Issue #3).
Eine Config ohne `[ocr]`-Sektion bzw. ohne den Key lief damit ungewollt in
PDF/A. Default im Code jetzt ebenfalls `""`.
- Eine Exception **nach** dem OCR (z.B. ein fehlgeschlagener
`shutil.move()` nach `outgoing/`) wurde nur im Worker-Callback geloggt.
`error_count` blieb 0 und `--once` lieferte trotz Fehlschlag Exit-Code 0.
Jede Exception aus `process_pdf()` zählt jetzt als Fehler, wird geloggt,
löst eine Fehler-Mail aus und die Datei wandert — soweit noch auffindbar
(`incoming/` oder `working/`) — nach `error/`.
- Fehlgeschlagene Uploads waren folgenlos: die Rückgabewerte der Uploader wurden
verworfen, es ging sogar eine Erfolgs-Mail raus. Jetzt zählt mindestens ein
fehlgeschlagenes Ziel als Fehler und die E-Mail geht als **FEHLER** raus, mit
Nennung der betroffenen Ziele. Das OCR-PDF bleibt bewusst in `outgoing/`
liegen (das OCR selbst war ja erfolgreich) — das steht so auch im Log.
- Lief der Stabilitäts-Check einer Datei in den 60-Sekunden-Timeout, gab es nur
ein `log.warning`; `--once` meldete Exit-Code 0. Jetzt `log.error` +
`error_count`. Die Datei bleibt bewusst in `incoming/` liegen und wird beim
nächsten Lauf erneut versucht. Eine zwischenzeitlich *verschwundene* Datei
wird davon unterschieden und zählt weiterhin nicht als Fehler.
## [0.3.1] - 2026-04-10
### Fixed
- **Issue #4**: LXC/Container-Kompatibilität — systemd-Hardening (`PrivateTmp`, `ProtectSystem`, etc.)
verursacht Error 226/NAMESPACE in LXC-Containern. Installer erkennt Container-Umgebung automatisch
und bietet ein Drop-in an. Zusätzlich liegt `systemd/lxc-compat.conf` als Vorlage im Repo.
- **Issue #5**: `WorkingDirectory=/opt/pdf-ocr-hotfolder` in der systemd Template-Unit ergänzt —
ohne diesen Eintrag konnte das Python-Modul nicht gefunden werden.
- **Issue #6**: Auf Debian 12 bietet der Installer bei betroffenen Ghostscript-Versionen (10.0.0–10.02.0)
jetzt automatisch an, bookworm-backports zu aktivieren und GS zu upgraden (statt nur zu warnen).
## [0.3.0] - 2026-04-09
### Added
- Neue Config-Sektion `[output]` mit:
- `name_mode` — Platzierung des Tags im Dateinamen: `"prefix"`, `"suffix"` (vor Extension), `"none"`
- `name_tag` — verbatim einzufügender String, z.B. `"OCR_"` oder `"_OCR"`
- `original_on_success` — `"delete"` (alter Default) oder `"archive"`
- `archive_dir` — Zielverzeichnis für `"archive"`, mit Kollisions-Schutz (Timestamp-Suffix)
- Runtime-Validierung der Output-Config in `check_output_config()`
- 20 neue Tests für `build_output_name()`, `check_output_config()` und `process_pdf()`
mit allen Kombinationen aus Modus + Original-Behandlung
### Changed
- `process_pdf()` nimmt jetzt `output_cfg: OutputConfig` als Pflicht-Argument
## [0.2.2] - 2026-04-09
### Fixed
- **Issue #3**: Ghostscript 10.0.0–10.02.0 (Debian 12 default) zerschießen OCR mit PDF/A + `skip_text=true`.
- `config.example.toml`: `pdfa_level = ""` als sicherer Default
- Runtime-Preflight: Prüft `gs --version` wenn `pdfa_level` gesetzt ist, bricht mit klarer Fehlermeldung ab
- `install.sh`: warnt bei betroffenen GS-Versionen mit Upgrade-Hinweis auf bookworm-backports
### Added
- `is_ghostscript_broken()` / `detect_ghostscript_version()` in `pdf_ocr_hotfolder.service`
- 19 weitere pytest-Tests für GS-Versions-Detection (parametrisiert) und Preflight-Kombinationen
## [0.2.1] - 2026-04-09
### Fixed
- **Issue #1**: Preflight-Check beim Start prüft jetzt `tesseract` und `gs` (Ghostscript). Fehlt eine Abhängigkeit, beendet sich der Service sofort mit Exit-Code 2 und klarer Fehlermeldung statt erst bei der ersten Datei.
- **Issue #2**: `--once`-Modus liefert jetzt Exit-Code `1`, sobald **mindestens ein** PDF fehlgeschlagen ist. Exit-Code `0` nur bei vollständigem Erfolg (inkl. "keine Dateien vorhanden"). Exit-Code `2` bei Preflight-Fehler.
### Added
- Public API: `HotfolderService.run_once()`, `.success_count`, `.error_count`, `.ensure_dirs()`
- `check_preflight()` / `PreflightError` in `pdf_ocr_hotfolder.service`
- pytest-Test-Suite (`tests/`) mit 11 Tests — deckt alle Szenarien aus Issue #1 und #2 ab
- `ocrmypdf`-Import in `processor.py` ist jetzt lazy (Tests ohne ocrmypdf-Installation möglich)
## [0.2.0] - 2026-04-08
### Added
- **Multi-Instanz-Support** via systemd Template-Unit `pdf-ocr-hotfolder@<name>.service`
- Pro Instanz: eigene Config (`/etc/pdf-ocr-hotfolder/<name>.toml`), eigene Datenverzeichnisse (`/var/lib/pdf-ocr-hotfolder/<name>/…`), optional eigener Service-User via Drop-in
- **Instanz-Manager in `install.sh`**: erkennt bestehende Instanzen bei Re-Run, fragt nach weiteren, listet Namen + Status
- `update.sh` stoppt/startet automatisch **alle** laufenden Instanzen
### Changed
- Single-Unit `pdf-ocr-hotfolder.service` durch Template-Unit `pdf-ocr-hotfolder@.service` ersetzt
- Installer fragt nicht mehr einmalig nach Service-User, sondern **pro Instanz**
### Removed
- Alte Single-Config unter `/etc/pdf-ocr-hotfolder/config.toml` — wird nicht mehr erzeugt
## [0.1.0] - 2026-04-08
### Added
- Initiale Version (Komplettes Rewrite des alten Bash-Tools `pdf-tool`)
- Python-Implementation auf Basis von `ocrmypdf` (Library, kein Subprozess)
- Hotfolder-Watcher mit `watchdog` (created/moved/closed Events)
- File-Stability-Check (wartet bis Scanner fertig geschrieben hat)
- ThreadPool für parallele PDF-Verarbeitung (`max_workers`)
- Upload-Targets: lokaler Ordner, Nextcloud (WebDAV via `requests`), SFTP (`paramiko`)
- E-Mail-Notify (`smtplib`, immer / nur Fehler / nie)
- Optional veraPDF-Validierung
- TOML-Konfiguration (`tomllib` aus stdlib, Python ≥3.11)
- systemd-Unit mit Hardening-Optionen
- `install.sh` mit interaktivem Service-User-Prompt
(lokal anlegen oder bestehenden lokalen/AD-User übernehmen)
- `update.sh` mit Backup, Code-Sync und Service-Reload
- README.md, AI_AGENT_BRIEFING.md